Bordverpflegung der Billigflieger
November 6, 2009 by Der Billigflieger
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Typisches Bordessen
Bei Bordmenüs und Flugzeugessen in deutschen Billigfliegern ist oft Schmalhans Küchenmeister. Wir listen hier, was Sie als Flugpassagier bei welcher Billigflug-Airline erwarten können.
Bordverpflegung der Billigflieger – Flugzeugessen
In Zeiten der inflationären Verbreitung von Billigflugtickets ist der Service für die Passagiere, einst Stolz der Airlines, auf dem Rückzug, was sich in erster Linie auch negativ auf die Bordverpflegung auswirkt, denn an der Sicherheit darf zum Glück nicht gespart werden.
Die Beköstigung an Bord der Billigflieger ist mit wenigen Ausnahmen elementar und im Verhältnis meist zu teuer. Oft gibt es nur in Plastikfolie abgepackte Snacks mit wenig Auswahlmöglichkeiten (Baguette, Brötchen), warmes Essen dagegen eher selten und/oder nur gegen Vorbestellung. Alle Speisen und Getränke werden bei der Buchung extra berechnet oder müssen an Bord bei Ausgabe bezahlt werden. Selbst einen Becher Wasser gibt es oft nur gegen Cash, denn keine Getränke heißt auch weniger teure Toiletten-Gänge!
Ausnahmen bilden z.B. AirBerlin und Condor. Bei dba bekam der bescheidene Billigflugpassagier zumindest eine Tüte Erdnüsse oder Chips zusammen mit einem (nicht-alkoholischen) Getränk seiner Wahl kostenlos serviert.
AirBerlin leistete sich lange den Luxus, seinen Gästen eine kleine Mahlzeit inklusive Getränk kostenfrei anzubieten, deren Umfang von der Länge des Flugs bzw. der Entfernung der Destination anhängt. Dies ist sicherlich ein wesentlicher Grund, warum sich AirBerlin bei Europas preisbewussten Flugpassieren großer Beliebtheit erfreute. Neuerdings geht man leider auch hier dazu über, den Passagieren nur noch die Wahl zwischen Käse- und Schínkensandwich kostenfrei zu stellen. Dazu gibt es wie gewohnt gratis je ein nicht-alkoholisches Heiß- und Kaltgetränk.
Wer es reichhaltiger bzw. anspruchsvoller haben möchte, kann bei AirBerlin seit einiger Zeit aus diversen so genannte Gourmet-Menüs wählen, die man am besten bis spätestens drei Tage vor Abflug über das Internet bestellen sollte. Gegen einen Aufpreis von 7- 11 Euros hat man dann z.B. die Wahl zwischen „Rigatoni in cremiger Tomatensoße” oder „hausgemachtem Kaiserschmarrn”.
Da immer mehr Menschen ihre Ernährung an Allergien, Diäten oder der Religion ausrichten müssen oder wollen, ist auch beim Billigflieger Condor besonderes Essen auf Wunsch möglich. Vegetarische, diabetische, glutenfreie, muslimische oder koschere Kost kann für zehn Euro rechzeitig vor dem Flug telefonisch oder per E-Mail bestellt werden.
Der Passagier ohne Sonderwünsche bekommt auf den meisten Condorflügen auch weiterhin eine kostenlose Mahlzeit serviert.
Bei Tuifly.com kann man bis drei Tage vor Abflug ein so genanntes Sky Menü für den Flug bestellen, zum Aufpreis von 11 – 13 Euro. Wer weniger Ansprüche stellt, wird an Bord für ein Baguette mit Heißgetränk mit 5,50 Euro zur Kasse gebeten.
Für vegetarische und vegane Gerichte wird bei Tuifly.com eine Bearbeitungsgebühr von sieben Euro fällig.
Bei RyanAir werden die Fluggäste ermuntert, ihre eigene Verpflegung mit an Bord zu bringen – was in vielen Fällen auch bei den anderen „Billigstfliegern“ die bessere Option sein dürfte.
Eine Übersicht und Bilder von Bordmenüs vieler Airlines weltweit bieten:
http://www.airlinemeals.net/ (Englisch)
und www.bordverpflegung.de (Deutsch)

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